GEOTECHNIK
REGENSBURG

Geotechnik in Regensburg

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Regensburgs bauliche Entwicklung reicht vom römischen Castra Regina über die mittelalterliche Altstadt bis zu modernen Quartieren am Donaubogen – und jede Epoche hinterließ Spuren im Untergrund. Die Mischung aus quartären Donaukiesen, tertiären Feinsanden und den massiven Jurakalken der Umgebung verlangt einen genauen Blick unter die Oberfläche. Wer heute in Burgweinting ein Mehrfamilienhaus errichtet oder in der Innenstadt Altbausubstanz unterkellert, braucht eine bodenmechanische Untersuchung, die diesen geologischen Flickenteppich richtig interpretiert. Unser Labor kombiniert jahrzehntelange regionale Erfahrung mit normgerechter Analytik nach DIN EN 1997-1 und liefert belastbare Kennwerte, auf die Statiker und Bauherren gleichermaßen vertrauen können.

In Regensburg entscheidet oft ein einzelner Tonschicht-Zentimeter über die Wahl des Gründungssystems.
Geotechnik in Regensburg
Technische Referenz — Regensburg

Unsere Leistungsbereiche

Lokale Geologie

Regensburg liegt auf rund 340 Metern Höhe, doch entscheidend für die Baugrundbeurteilung ist das lokale Schichtprofil: Unter zwei bis fünf Metern Auelehm folgen oft tragfähige Niederterrassenschotter, während in den südlichen Hanglagen bereits bei geringer Tiefe verwitterungsanfälliger Opalinuston ansteht. Eine bodenmechanische Untersuchung deckt diese Wechsel präzise auf, denn pauschale Annahmen aus Nachbargrundstücken führen hier schnell zu kostspieligen Fehleinschätzungen. Wir ermitteln Korngrößenverteilung, Konsistenzgrenzen und Scherfestigkeit und verknüpfen die Ergebnisse mit dem lokalen Grundwasserregime der Donau, das saisonal um mehr als zwei Meter schwanken kann. Ergänzend zur Laboranalyse kann eine CPT-Sondierung den Schichtaufbau in schwer zugänglichen Altstadtparzellen zerstörungsfrei abbilden.

Geltende Normen

DIN EN 1997-1:2014-03 (Eurocode 7 – Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik), DIN 4020:2010-12 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), DIN 18196:2011-05 (Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation für bautechnische Zwecke), DIN 18137-2:2011-04 (Baugrund – Versuche und Versuchsgeräte – Bestimmung der Scherfestigkeit)

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Warum uns wählen

Ein klassischer Fehler bei Bauvorhaben in den Regensburger Donauauen ist die Verwechslung von optisch ähnlichen Schichten: Was im Bohrstock wie tragfähiger Kies aussieht, kann sich im Labor als schluffiger Kies mit hohem Feinanteil entpuppen, der bei Wasserzutritt seine Reibungseigenschaften drastisch einbüßt. Ohne bodenmechanische Untersuchung wird dann auf einem Material gegründet, das Setzungen produziert, die erst Jahre später Risse im Mauerwerk verursachen. Besonders tückisch sind die im Stadtosten verbreiteten Lösslehmdecken, die bei Durchnässung kollabieren können. Eine belastbare Klassifikation nach DIN 18196 und die Ermittlung der bodenmechanischen Kennwerte schützen vor solchen bösen Überraschungen und geben dem Tragwerksplaner die Sicherheit, die er für eine wirtschaftliche Gründung braucht.

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Scherfestigkeit (cu, φ')Triaxialversuch DIN 18137-2
KonsistenzgrenzenFließ- und Ausrollgrenze DIN 18122
KorngrößenverteilungSiebung und Sedimentation DIN 18123
WassergehaltOfentrocknung DIN 18121
ProctordichteEinfach- oder Mehrfachproctor DIN 18127
Durchlässigkeit (kf-Wert)Laborversuch DIN 18130-1
GlühverlustOrganikbestimmung DIN 18128

Häufige Fragen

Wann brauche ich in Regensburg eine bodenmechanische Untersuchung?

Sobald Sie ein Baugrundgutachten für ein Bauvorhaben benötigen – also bei Neubauten, Anbauten oder wenn Sie die Tragfähigkeit des Untergrunds für eine Gründung nachweisen müssen. Die bodenmechanische Untersuchung liefert die Laborwerte, die in das geotechnische Gutachten einfließen und ist Pflicht nach DIN 4020.

Was kostet eine bodenmechanische Untersuchung in Regensburg?

Der genaue Preis hängt vom Umfang des Laborprogramms ab, also davon, wie viele Proben untersucht werden und welche Parameter (z.B. Triaxialversuch, Proctor) Sie tatsächlich benötigen.

Wie tief wird der Baugrund in Regensburg untersucht?

Die Tiefe richtet sich nach dem Bauvorhaben und den örtlichen Gegebenheiten. In den Donauauen bohren wir meist bis in die tragfähigen Niederterrassenschotter, was in sieben bis zehn Metern Tiefe der Fall sein kann. In den Hanglagen zum Jura hin sind oft schon drei bis fünf Meter ausreichend, um den verwitterten Fels zu erreichen.

Wie lange dauert die Laborauswertung?

Die Dauer hängt vom Umfang ab. Eine Standardklassifikation mit Korngrößenverteilung und Konsistenzgrenzen liegt nach etwa zwei Wochen vor. Wenn Sie zusätzlich Triaxialversuche oder Kompressionsversuche beauftragen, sollten Sie mit drei bis vier Wochen rechnen, da diese Versuche eine längere Probenvorbereitung und spezielle Prüfabläufe erfordern.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Regensburg und seinem Großraum.

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