Regensburg wuchs über Jahrhunderte von der römischen Castra Regina zur mittelalterlichen Handelsmetropie und heute zu einem dynamischen Hightech-Standort. Was unter der Altstadt und den neuen Gewerbeflächen liegt, ist geotechnisch zweigeteilt: Im Donautal dominieren quartäre Kiesterrassen mit hoher Tragfähigkeit, während in den südlichen Hanglagen und Richtung Jura eher verwitterungsanfällige Feinsedimente und Lösslehm anstehen. Wer für Erschließungsstraßen oder Logistikhöfe eine wirtschaftliche und zugleich haltbare Fahrbahn plant, braucht eine fundierte Bemessung flexibler Fahrbahnen, die Schichtenaufbau, Frostempfindlichkeit und die tatsächliche Steifigkeit des Untergrunds in Regensburg verknüpft und nicht einfach Standardtabellen übernimmt.
Eine flexible Fahrbahn ist nur so gut wie der Untergrund, auf dem sie liegt – in Regensburg entscheidet der Kies-Ton-Wechsel über die Dimensionierung.
