Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.
MEHR ERFAHRENIn Regensburg prägen die Donauleiten, die Jura-Hangschuttböden und der tiefgründige Verwitterungslehm die Baugrundverhältnisse. Die Kategorie Hänge & Wände umfasst sämtliche geotechnischen Nachweise für standsichere Geländesprünge, Baugruben und dauerhafte Stützkonstruktionen. Grundlage bilden die DIN 1054, die DIN EN 1997-1 (EC 7) sowie die ergänzenden Empfehlungen des Arbeitskreises Baugruben (EAB). Eine zentrale Leistung ist dabei die Böschungsstabilitätsanalyse, mit der wir rechnerisch die globale Standsicherheit für temporäre und permanente Böschungen gemäß DIN 4084 nachweisen.
Diese Leistungen werden bei innerstädtischen Baugruben für Wohn- und Geschäftshäuser, bei Hangbebauungen im Donau-Nordhang sowie bei Infrastrukturprojekten entlang der Bahntrassen abgerufen. Für tiefe, beengte Baugruben kombinieren wir die Stabilitätsanalyse häufig mit einer wirtschaftlichen aktiven/passiven Verankerungsbemessung, um rückverankerte Trägerbohlwände oder Spundwände standsicher auszulegen. Ergänzend dazu erfolgt die Stützwandbemessung für Winkelstützwände und Schwergewichtsmauern, die dauerhaft Geländesprünge sichern. Unsere statischen Berechnungen liefern prüffähige Unterlagen für eine genehmigungssichere Ausführung.
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DIN EN 1997-1:2014 (Eurocode 7), DIN 1054:2021 (Baugrund – Sicherheitsnachweise), DIN EN 1537:2013 (Verpressanker), DIN 4085:2017 (Erddruckberechnung)
Der Preis hängt von der Anzahl der Ankerlagen und der Komplexität des Baugrunds ab. Eine einfache Trägerbohlwand ist günstiger als eine mehrfach verankerte Bohrpfahlwand im Grundwasser.
Aktive Anker setzen wir ein, wenn die Verformung der Baugrubenwand minimiert werden muss – zum Beispiel direkt neben einem Altbau in der Regensburger Innenstadt. Passive Nägel sind wirtschaftlicher bei der Hangsicherung, wo geringe Verformungen tolerierbar sind.
Die Tiefe richtet sich nach dem Gleitkeil. Im Stadtgebiet Regensburg liegen die Verpressstrecken meist zwischen 8 und 18 Metern unter Gelände. Entscheidend ist, dass die Krafteintragungslänge im tragfähigen Schotter oder Kalkstein sitzt, nicht in den weichen Auelehmen.
Die DIN EN 1537 schreibt Eignungsprüfungen an mindestens drei Ankern vor Baubeginn vor. Während der Bauphase folgen Abnahmeprüfungen an jedem Anker. Wir übernehmen die gesamte Prüfplanung und werten die Messkurven für das Bauamt aus.
Wir betreuen Projekte in Regensburg und seinem Großraum.