Die Kategorie „Labor“ umfasst sämtliche bodenmechanischen Untersuchungen, die für die Beurteilung von Baugrundrisiken in Regensburg und der Oberpfalz erforderlich sind. Die lokale Geologie ist geprägt von quartären Donauschottern, tertiären Feinsanden und den tonig-schluffigen Verwitterungsprodukten des Jura. Um das Verhalten dieser oft wechselhaften Böden gemäß DIN EN ISO 17892 zu klassifizieren, ist die Korngrößenanalyse (Siebung + Hydrometer) unverzichtbar. Sie bestimmt präzise den Anteil von Kies, Sand und den besonders feinkörnigen, bindigen Schluffen, die im Regensburger Becken vorherrschen und das Tragverhalten maßgeblich beeinflussen.
Diese Laborversuche bilden die Grundlage für die Standsicherheitsnachweise von Flach- und Tiefgründungen, den Straßen- und Dammbau sowie die Bewertung von Setzungen im Hochbau. Ergänzend zur Kornverteilung liefert die Bestimmung der Atterberg-Grenzen Kennwerte zur Plastizität bindiger Schichten, was für die Einschätzung der Wasserempfindlichkeit und Frostsicherheit nach den deutschen Regelwerken essenziell ist. Beide Analysen zusammen ermöglichen eine normkonforme Klassifikation und gewährleisten, dass Gründungen im Raum Regensburg sicher und wirtschaftlich dimensioniert werden.
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DIN EN 1997-1:2014 (Eurocode 7), DIN 1054:2021 (Baugrund – Sicherheitsnachweise), DIN EN 1537:2013 (Verpressanker), DIN 4085:2017 (Erddruckberechnung)
Der Preis hängt von der Anzahl der Ankerlagen und der Komplexität des Baugrunds ab. Eine einfache Trägerbohlwand ist günstiger als eine mehrfach verankerte Bohrpfahlwand im Grundwasser.
Aktive Anker setzen wir ein, wenn die Verformung der Baugrubenwand minimiert werden muss – zum Beispiel direkt neben einem Altbau in der Regensburger Innenstadt. Passive Nägel sind wirtschaftlicher bei der Hangsicherung, wo geringe Verformungen tolerierbar sind.
Die Tiefe richtet sich nach dem Gleitkeil. Im Stadtgebiet Regensburg liegen die Verpressstrecken meist zwischen 8 und 18 Metern unter Gelände. Entscheidend ist, dass die Krafteintragungslänge im tragfähigen Schotter oder Kalkstein sitzt, nicht in den weichen Auelehmen.
Die DIN EN 1537 schreibt Eignungsprüfungen an mindestens drei Ankern vor Baubeginn vor. Während der Bauphase folgen Abnahmeprüfungen an jedem Anker. Wir übernehmen die gesamte Prüfplanung und werten die Messkurven für das Bauamt aus.
Wir betreuen Projekte in Regensburg und seinem Großraum.