Die DIN EN 1998-1 bildet das Fundament jeder Erdbebenisolationsbemessung, und in Regensburg ist deren Anwendung aufgrund der spezifischen Untergrundverhältnisse im Donautal besonders relevant. Die Stadt liegt zwar nicht in der höchsten Erdbebenzone Deutschlands, aber die Kombination aus quartären Talfüllungen und den anstehenden Jurakalken des Oberpfälzer Jura erzeugt ein heterogenes Baugrundprofil, das bei seismischer Anregung zu unerwarteten Resonanzeffekten führen kann. Wer in Regensburg ein Gebäude mit hohem Schutzbedarf oder eine kritische Infrastruktur plant, kommt an einer rechnerischen Isolationsbemessung nicht vorbei. Unser Team begleitet Sie von der spektralen Analyse des Baugrunds bis zur detaillierten Auslegung der Isolatoren, immer abgestimmt auf die lokale Geologie und die geltende Normenfamilie. Gerade im Gewerbegebiet um Burgweinting oder auf den Hängen oberhalb der Walhalla ist eine pauschale Annahme des Baugrunds fahrlässig, und genau hier setzt unsere Arbeit an.
Eine wirtschaftliche Erdbebenisolierung in Regensburg beginnt nicht beim Isolator, sondern bei der ehrlichen Analyse des Baugrunds.
