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Bemessung von Schottersäulen in Regensburg – Tragfähigkeit im Donauboden

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Ein Bauplatz in Steinweg mit tragfähigem Kalksandstein und einer im Kasernenviertel auf den weichen Aueböden der Donau – in Regensburg trennen oft nur wenige hundert Meter grundlegend verschiedene Baugrundverhältnisse. Wer in der Stadt Regensburg auf bindigen, setzungsempfindlichen Schichten plant, braucht ein Konzept, das über klassische Flachgründungen hinausgeht. Schottersäulen sind hier eine wirtschaftliche Alternative, denn sie verdichten den umgebenden Boden und leiten Lasten gezielt in tiefere, tragfähige Horizonte ab. Damit die Ausführung passt, muss die Bemessung von Schottersäulen allerdings exakt auf die lokale Geologie abgestimmt sein. Ein vorgeschalteter CPT-Versuch liefert uns das durchgehende Profil des Untergrunds, und wo die Feinschichtmächtigkeit stark schwankt, hilft eine Korngrößenanalyse, den optimalen Säulendurchmesser festzulegen. So entsteht ein Gründungssystem, das Setzungen minimiert und die Bauzeit verkürzt.

Eine gut bemessene Schottersäule verwandelt einen setzungsempfindlichen Aueboden in einen kontrolliert verdichteten Baugrund – ohne Bodenaustausch und mit kurzer Bauzeit.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die kontinentale Witterung in Regensburg mit Frostperioden im Winter und Starkregen im Sommer beeinflusst die Leistungsfähigkeit von Schottersäulen stärker, als man denkt. Gefrorene Randzonen verändern kurzzeitig die Mantelreibung, und intensive Niederschläge können den Porenwasserdruck im bindigen Boden erhöhen. Unser Team berücksichtigt diese jahreszeitlichen Effekte bei der Bemessung von Schottersäulen, indem wir die Säulenlänge und den Rasterabstand so wählen, dass auch unter ungünstigen Bedingungen eine ausreichende Lastverteilung gewährleistet ist. In Regensburg kombinieren wir das Rüttelstopfverfahren häufig mit einer temporären Tiefe-Aushube-Sicherung, wenn in der Innenstadt beengte Verhältnisse herrschen und der Baugrubenverbund gleichzeitig als Arbeitsebene dient. Das Ergebnis ist ein robuster Gründungskörper, der Setzungsunterschiede zuverlässig ausgleicht – selbst wenn die Donau nach einem Hochwasser noch wochenlang hohe Grundwasserstände hinterlässt.
Bemessung von Schottersäulen in Regensburg – Tragfähigkeit im Donauboden
Technische Referenz — Regensburg

Lokale Besonderheiten

Die quartären Talfüllungen unter Regensburg, vor allem die postglazialen Donauschotter über feinkörnigen Auelehmen, stellen eine besondere Herausforderung dar. Die Mächtigkeit der weichen Schichten kann auf kürzester Distanz zwischen zwei und acht Metern schwanken – ein Risiko für jede Gründung, die mit pauschalen Annahmen arbeitet. Dazu kommt ein Grundwasserspiegel, der in Flussnähe oft nur einen Meter unter Gelände liegt. Wird die Bemessung von Schottersäulen ohne detaillierte Baugrunderkundung durchgeführt, drohen ungleichmäßige Setzungen, die Risse im Rohbau verursachen. Auch die Gefahr des hydraulischen Grundbruchs während des Rüttelvorgangs ist nicht zu unterschätzen. Mit einer vorausgehenden Standsicherheitsanalyse und einer engen Abstimmung zwischen Baugrundgutachter und ausführendem Spezialtiefbauer lassen sich diese Risiken jedoch sicher beherrschen.

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Geltende Normen

DIN 4093 – Bemessung von Rüttelstopfverdichtungen, DIN EN 1997-1 (EC 7) – Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik, ISO 17025 – Prüfmittelüberwachung im Baugrundlabor, DIN 1054 – Baugrund – Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Typischer Rasterabstand1,50 m – 3,00 m (Dreiecksraster)
Säulendurchmesser0,40 m – 0,80 m
Erreichbare Setzungsreduktion40 % – 70 %
Austauschgrad10 % – 35 % der Grundfläche
Tiefenbereich4 m – 15 m
Einbauverfahrentrocken oder mit Wasserstützung
QualitätskontrolleLastplattendruckversuch, Rammkernsonde

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kosten für die Bemessung einer Schottersäulengründung in Regensburg?

Für die statische Bemessung und die dazugehörige Baugrundbeurteilung liegen die Honorare je nach Umfang und erforderlichem Sondieraufwand zwischen €1.350 und €4.240. Bei größeren Rasterfeldern mit mehreren Lastfällen erstellen wir gern ein Festpreisangebot.

Bis zu welcher Tiefe sind Schottersäulen unter Regensburger Bodenverhältnissen wirtschaftlich?

In den Donauauen arbeiten wir meist in Tiefen zwischen 4 und 12 Metern. Entscheidend ist, dass die Säulen in eine ausreichend tragfähige Schicht einbinden. Bei tiefer reichenden Weichschichten prüfen wir alternative Verfahren wie Fertigmörtelsäulen, aber die klassische Rüttelstopfsäule bleibt in Regensburg bis etwa 15 Meter wirtschaftlich sinnvoll.

Wie wird die Qualität der eingebauten Schottersäulen nachgewiesen?

Die Qualitätskontrolle erfolgt stufenweise: Während der Herstellung überwachen wir die Rüttelparameter und den Steineintrag. Nach der Verdichtung führen wir statische Lastplattendruckversuche und leichte Rammsondierungen durch, um den Verdichtungsgrad und die gleichmäßige Lastabtragung zu dokumentieren.

Können Schottersäulen auch bei hohem Grundwasserstand eingesetzt werden?

Ja, das ist einer der großen Vorteile. In Regensburg steht das Grundwasser oft sehr hoch, und das Rüttelstopfverfahren funktioniert sowohl mit Wasserstützung als auch mit Druckluft, ohne dass eine aufwändige Grundwasserabsenkung nötig wird. Die Bemessung berücksichtigt den Auftrieb und die Porenwasserdruckentwicklung während des Einbaus.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Regensburg und seinem Großraum.

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