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In-Situ in Regensburg

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Die In-Situ-Prüfungen bilden das Rückgrat einer jeden verlässlichen Baugrundbeurteilung in Regensburg. Anders als bei Laborversuchen an entnommenen Proben erfassen diese Verfahren den Boden in seinem natürlichen, ungestörten Zustand direkt vor Ort. Dies ist essenziell, um die tatsächliche Tragfähigkeit, Lagerungsdichte und das Verformungsverhalten des Untergrunds zu bestimmen. Von der Verdichtungskontrolle einer einfachen Baugrubensohle bis zur komplexen Gründungsberatung für ein Hochhaus – In-Situ-Prüfungen liefern die Daten, die für eine wirtschaftliche und standsichere Konstruktion unverzichtbar sind. Sie schließen die Lücke zwischen dem theoretischen Baugrundmodell und der realen Bauwirklichkeit und minimieren so das Baugrundrisiko erheblich.

Die geologischen Bedingungen in Regensburg sind von einer bemerkenswerten Heterogenität geprägt, was die Bedeutung von In-Situ-Prüfungen noch verstärkt. Das Stadtgebiet erstreckt sich entlang der Donau und wird von quartären Flussschottern, -sanden und Auelehmen dominiert. Im Oberen Stadtgebiet, insbesondere im Westen und Süden, stehen hingegen die deutlich tragfähigeren, aber oft verwitterungsanfälligen Gesteine des Oberjuras (Malm) an. Diese Kalk- und Dolomitsteine können verkarstet sein und Hohlräume aufweisen, ein Risikofaktor, der bei einer reinen Laboruntersuchung oft unentdeckt bleibt. Die präzise Erkundung dieser wechselhaften Schichtenfolge direkt im Feld ist daher der Schlüssel, um böse Überraschungen während des Bauens zu vermeiden.

In-Situ in Regensburg

Die Durchführung sämtlicher In-Situ-Prüfungen in Deutschland folgt einem strengen normativen Rahmen, der die Qualität und Vergleichbarkeit der Ergebnisse sicherstellt. Maßgebend sind die Normen der DIN 4020 für die geotechnischen Untersuchungen sowie die spezifischen Prüfnormen, insbesondere die DIN EN ISO 22476-Reihe für Sondierungen und die DIN 18196 für die Bodenklassifikation. Ein klassisches Beispiel für die Anwendung dieser Normen ist die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren), die nach DIN 18125-2 durchgeführt wird. Diese Norm stellt die exakte Vorgehensweise sicher, um die Trockendichte eines Bodens zu ermitteln und so die Qualität einer Verdichtungsmaßnahme zweifelsfrei nachzuweisen. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist nicht nur eine Frage der Qualitätssicherung, sondern auch eine zwingende Voraussetzung für die Bauabnahme.

Die Anwendungsbereiche für In-Situ-Prüfungen in Regensburg sind äußerst vielfältig und decken nahezu jedes Bauprojekt ab. Im Hochbau, etwa bei den neuen Wohnquartieren im Donaumarkt-Areal oder der Entwicklung des ehemaligen Nibelungenareals, sind direkte Aufschlüsse über die Tragfähigkeit der Flusssedimente unerlässlich. Im Tief- und Straßenbau, wie bei der Sanierung der Frankenstraße, dienen Verfahren wie die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren) dem statischen Verformungsnachweis des Planums und der Tragschichten. Selbst im Bereich der Altlastensanierung und des Spezialtiefbaus, wenn es um die Sicherung von Hängen im Juragestein oder die Erkundung von Karsthohlräumen geht, sind spezielle In-Situ-Sondierungen die einzige Möglichkeit, eine fundierte Risikoanalyse zu erstellen.

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Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren)

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Häufig gestellte Fragen

Was versteht man unter In-Situ-Prüfungen in der Geotechnik?

Unter In-Situ-Prüfungen, abgeleitet vom lateinischen 'in situ' für 'am Ort', versteht man alle geotechnischen Feldversuche, die direkt im Baugrund durchgeführt werden. Im Gegensatz zu Laborversuchen wird der Boden dabei in seinem natürlichen Spannungs- und Lagerungszustand untersucht. Typische Beispiele sind Sondierungen, Plattendruckversuche oder die Felddichtebestimmung, die unverfälschte Kennwerte für die Bemessung liefern.

Warum sind In-Situ-Prüfungen in Regensburg besonders wichtig?

Die geologische Situation Regensburgs ist durch einen raschen Wechsel von harten Juragesteinen zu weichen, setzungsempfindlichen Donausedimenten auf engstem Raum geprägt. Diese Heterogenität macht eine punktuelle Probenahme für das Labor oft unzureichend. In-Situ-Prüfungen ermöglichen eine flächendeckende und tiefenorientierte Erkundung, um die Grenzen zwischen diesen unterschiedlich tragfähigen Schichten präzise zu erfassen und lokale Risiken wie Verkarstungen zu identifizieren.

Welche Normen sind für In-Situ-Prüfungen in Deutschland bindend?

Für die Planung und Ausführung sind vor allem die DIN 4020 (Geotechnische Untersuchungen) und die DIN EN ISO 22476 (Baugrund, Felduntersuchungen) relevant. Spezifische Verfahren haben eigene Normen, wie die DIN 18125-2 für die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren. Diese Normen definieren die Geräteanforderungen, die Versuchsdurchführung und die Auswertung, um bundesweit einheitliche und belastbare Prüfergebnisse zu gewährleisten.

Bei welchen Bauprojekten sind In-Situ-Prüfungen zwingend erforderlich?

Sie sind bei nahezu jedem anspruchsvollen Bauvorhaben zwingend, sobald der Baugrund für die Standsicherheit oder Gebrauchstauglichkeit relevant ist. Dies umfasst den Hoch- und Ingenieurbau, den Straßen- und Kanalbau sowie die Errichtung von Dämmen. Insbesondere bei der Verdichtungskontrolle von Trag- und Füllschichten ist der Nachweis der erreichten Dichte durch eine In-Situ-Prüfung eine unverzichtbare Abnahmevoraussetzung nach den ZTV E-StB.

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