Die Bodenverhältnisse in Regensburg sind ein Spiegel der Donau: Im Westen der Stadt, Richtung Westheim, dominieren sandige Kiese der Niederterrasse, die auf den ersten Blick stabil wirken. Nur wenige Kilometer donauabwärts, im östlichen Hafengebiet, findet man dagegen Auenlehme mit deutlich höheren Feinanteilen. Diese kleinräumige Variabilität macht die Felddichtebestimmung mit dem Sandkegelverfahren unverzichtbar. Wer hier verdichtet, muss den erreichten Trockenraumdichtegrad kennen – nicht schätzen. Die Prüfung liefert einen direkten physikalischen Wert am Ort des Einbaus, ohne Umrechnungsmodelle. Sie ist das Referenzverfahren für Erdplanien, Rohrgrabenverfüllungen und Tragschichten. In Kombination mit einer Korngrößenanalyse lässt sich die Verdichtungsleistung schlüssig bewerten und dokumentieren.
Ein Verdichtungsgrad von 98 % DPr im Planum ist kein Zufall – er ist ein messbarer, mit dem Sandkegelverfahren belegter Zustand.
