Die quartären Kiessande und Auelehme entlang der Donau in Regensburg reagieren extrem sensibel auf Wassergehaltsänderungen. Bereits zwei Prozent Abweichung vom optimalen Wassergehalt können die Trockendichte im Feld um zehn Prozent reduzieren. Unser Labor im Großraum Regensburg bestimmt die Proctorkurve nach DIN 18127 sowohl im Normal- als auch im modifizierten Verfahren. Der Untergrund im Stadtgebiet, geprägt von den Terrassenschottern der Donau und den feinkörnigen Überflutungssedimenten, erfordert präzise Referenzwerte für jede Verdichtungskontrolle. Ob für den Dammbau am Hochwasserschutz oder die Hinterfüllung von Baugruben in der Altstadt – der Proctor-Versuch liefert die Sollwerte, die der Sandkegel-Dichteversuch im Feld dann überprüft. Wir arbeiten mit geologisch repräsentativen Proben aus der jeweiligen Bauzone in Regensburg, nicht mit pauschalen Erfahrungswerten.
Der modifizierte Proctor-Versuch liefert für Regensburger Terrassenschotter die realistische Verdichtungsreferenz, die ein Normalversuch nicht abbilden kann.



