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Schürfgrube (Sondierbohrung) in Regensburg – Normgerechte Baugrunderkundung nach Eurocode 7

Baugrundgutachten, auf die Sie bauen können.

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Die Durchführung einer Schürfgrube ist nach DIN 4020 und Eurocode 7 (EN 1997-2:2007) ein unverzichtbarer Schritt der geotechnischen Erkundung, insbesondere in einer Stadt wie Regensburg, deren Untergrund von den heterogenen quartären Kiesen und Sanden der Donau geprägt ist. Mit rund 157.000 Einwohnern und einer wachsenden baulichen Verdichtung im Stadtgebiet reichen indirekte Sondierungen oft nicht aus, um die tatsächliche Lagerungsdichte und den Schichtaufbau zweifelsfrei zu bewerten. Eine Schürfgrube in Regensburg erlaubt die direkte Entnahme gestörter und ungestörter Proben direkt aus der Grubenwand, was für die Kalibrierung von Laborversuchen essenziell ist. Unser nach ISO 17025 akkreditiertes Labor wertet die Proben aus und kombiniert die makroskopische Ansprache mit der Korngrößenanalyse für eine präzise Klassifikation nach DIN 18196. Gerade im Stadtwesten oder in den Hanglagen zum Oberpfälzer Jura hin liefern wir so belastbare Kennwerte für die Standsicherheit.

Eine einzige Schürfgrube in der falschen Bodenschicht beantwortet mehr Fragen als zehn spekulative Bodenanalysen.

Unsere Leistungsbereiche

Ablauf und Umfang

In Regensburg beobachten wir häufig, dass die Verwitterungszone des Malmkalkes unter einer dünnen Lösslehmschicht liegt und bei Aushubarbeiten unerwartet ansteht – eine klassische Falle für den Kalkulator. Die Schürfgrube liefert hier Klarheit, denn sie legt die Grenze zwischen quartären Deckschichten und dem Festgestein frei. Unsere Gruben erreichen üblicherweise Tiefen von 2,50 m bis 4,00 m, je nach anstehendem Grundwasser, das in Donau-Nähe bereits bei 1,80 m unter GOK angetroffen werden kann. Die Arbeit erfolgt nach DIN EN ISO 22475-1, wobei wir jede Schicht aufnehmen und fotografisch dokumentieren. Für tiefere Aufschlüsse ergänzen wir die Schürfgrube oft mit einer SPT-Bohrung oder CPT-Sondierung – das liefert ein lückenloses Profil vom Oberboden bis in den tragfähigen Fels. Die so gewonnenen Bodenproben werden direkt in unser Labor transportiert, wo sie auf Plastizität, Kornverteilung und Scherfestigkeit untersucht werden.
  • Direkte visuelle Ansprache von Schichtgrenzen
  • Entnahme von Sonderproben (Blockproben, Ausstechzylinder)
  • Aussagekräftige Fotodokumentation der Grubenwand
  • Kombination mit Rammsondierungen zur Tiefenerkundung
Schürfgrube (Sondierbohrung) in Regensburg – Normgerechte Baugrunderkundung nach Eurocode 7
Technische Referenz — Regensburg

Standortspezifische Faktoren

Ein typischer Fehler in Regensburger Bauvorhaben ist die Annahme, die quartären Donauschotter seien flächendeckend gleichmäßig tragfähig. In den Altstadtbereichen und entlang der Donauarme finden sich jedoch eingelagerte organische Schichten und Auelehm-Linsen, die ohne eine Schürfgrube unentdeckt bleiben. Wird darauf ohne Bodenaustausch oder Tiefgründung gebaut, treten innerhalb weniger Jahre Setzungsrisse auf. Besonders tückisch sind die Wechsellagerungen zwischen sandigem Kies und weichem Schluff, die bei Starkregen zu einem Aufschwimmen von Baukörpern führen können. Die Schürfgrube in Regensburg deckt diese Inhomogenitäten zuverlässig auf. Für Gründungspolster oder das Setzungsverhalten unter Plattengründungen liefert sie die entscheidende Bestätigung der angetroffenen Lagerungsdichte, bevor der Rohbau beginnt.

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Maßgebliche Normen

DIN EN ISO 22475-1: Geotechnische Erkundung und Untersuchung – Probenentnahme, DIN 4020: Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke, Eurocode 7: EN 1997-2:2007 – Erkundung und Untersuchung des Baugrunds

Referenzparameter


ParameterTypischer Wert
RichtlinieDIN EN ISO 22475-1, Eurocode 7 (EN 1997-2)
Maximale Tiefe (Standard)3,00 m unter GOK
ProbenartGestört, ungestört (Ausstechzylinder)
DokumentationSchichtenverzeichnis nach DIN 4023
EinsatzbereichQuartäre Kiese, Lösslehm, Malmkalk
AkkreditierungISO 17025 für Probennahme und -ansprache

Häufig gestellte Fragen

Was kostet eine Schürfgrube in Regensburg?

Bis zu welcher Tiefe kann eine Schürfgrube im Regensburger Untergrund ausgeführt werden?

Standardmäßig erreichen wir 3,00 m unter GOK. In den quartären Kiesen der Donau ist dies meist ausreichend. Bei hohem Grundwasserstand, wie er in Donau-Nähe häufig vorkommt, ist die Tiefe hydraulisch begrenzt; alternativ setzen wir dann eine Kleinbohrung an.

Reicht eine Schürfgrube für die Gründungsbeurteilung eines Einfamilienhauses aus?

Für ein Einfamilienhaus liefert die Schürfgrube bereits sehr aussagekräftige Informationen zum oberflächennahen Baugrund. In Regensburg empfehlen wir jedoch, sie mit einer schweren Rammsondierung zu kombinieren, um die Tragfähigkeit auch in größerer Tiefe unterhalb der Grubensohle abzusichern.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Regensburg und seinem Großraum.

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